Auktion 292: Kunst aus sechs Jahrhunderten 10.9.2026
358 Paul Klee Münchenbuchsee bei Bern 1879–1940 Muralto Aare und Belpberg 1909 –Werknummer 1909.46 (dort bezeichnet als «Doublette»). Tusche auf Papier, auf Unterlagekarton aufgezogen. 15,7×25,9 cm, Darstellung; 24×32,1 cm, Unterlage. Unten links vom Künstler in Tusche signiert und datiert «Klee 1909». Auf der Unterlage unten links betitelt «Aare u. Belp berg». Unterlage mit leichten Lichträndern und Griffspuren, rückseitig mit Montierungsresten. In sehr guter Erhaltung. Schätzung CHF 35000* Werkverzeichnis Paul Klee Stiftung, Catalogue raisonné, Band 1, Werke 1883–1912, Bern 1998, Nr. 434. Provenienz Slg. Rudolf Wolfer-Bianchi, Davos. Gutekunst & Klipstein, Bern, dort 1956 erworben von Slg. Dr. Stein, Köln. Auktion Lempertz, Köln, 3. Juni 1961, Los 226, dort erworben von Slg. EberhardW. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b. Literatur Eberhard W. Kornfeld, Paul Klee, Bern und Umgebung, Bern 1962, S. 41. Felix Klee, Paul Klee par lui-même et par son fils, Paris 1963, S. 8. EberhardW. Kornfeld, Paul Klee in Bern, Aquarelle und Zeichnungen von 1897–1915, Bern 2006, 2. Auflage, S. 59. Ausstellungen München 1954, Haus der Kunst, Paul Klee, Kat. Nr. 36. Bern 1956, Gutekunst & Klipstein, Künstlergruppe Brücke, Der Blaue Reiter, Bauhaus, Kat. Nr. 77. St. Gallen 1971, Kunstverein, Historisches Museum, Paul Klee, Handzeichnungen, Kat. Nr. 12. Bern 1989, Kunstmu seum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld], Kat. Nr. 66. Madrid 2003, Fundación Juan March, Espíritu de modernidad, de Goya a Giacometti, Obra sobre papel de la colección Kornfeld, Kat. Nr. 22. Bern 2015, Zentrum Paul Klee, Klee in Bern 2 (ohne Kat.). Klees Standort ist dasAareufer inder Gegendder Campagne Märchligen. Dargestellt ist der Blick aareaufwärts auf den Belpberg. Es existiert eine zweite Zeichnung mit dem Titel «Der Belpberg und der Aareverlauf» (WVZ 433), diemit der vorliegenden Fassung nahezu iden tisch ist. Unser Blatt entstand zwischen Juni und Oktober 1909, als Klee sich in Bern aufhielt, da sein Sohn Felix in jenen Tagen in der Schweiz weilte, um sich von einem operativen Eingriff zu erholen.
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