Auktion 292: Kunst aus sechs Jahrhunderten 10.9.2026
317 Ferdinand Hodler Bern 1853–1918 Genf Kegelbahn 1881. Öl auf Leinwand. 27×24 cm. Unten links vom Künstler signiert und datiert «F. Hodler 1881». Auf demoriginalenChassis, in einer alten Nage lung. Mit wenigen Krakelüren. Mit rahmungsbedingten Bereibungen. In sehr guter Erhaltung. Schätzung CHF 25000 Werkverzeichnis Bätschmann/Müller 1105. Provenienz Slg. Louis S. Günzburger, Genf, bis 1913, seine Sammlung versteigert bei Auktion Hugo Helbing, München, 11. März 1913, Los 40. Wohl Rückkauf von Louis S. Günzburger, Genf. Galerie Moos, Genf (1932–1935). Auktion Galerie Moos, Genf, 23. März 1935, Los 55. Gale rie Sonnegg, Zürich (1969). Auktion Germann, Zürich, 5. Mai 1976, Los 162. Galerie Georges Moos, Genf, (1977). Privatsammlung Schweiz. Literatur Hans Trog, Aus demKünstlerhaus I, Ferdinand Hodler, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 73, 14. März 1909, Erstes Blatt, S. 2. Max Deri, Die neueMalerei, Sechs Vorträge, Leipzig 1921, S. 112–114. Carl Albert Loosli, Ferdinand Hodler, Leben, Werk und Nachlass, 4 Bde., Bern 1921–1924, Bd. 1, S. 26, Bd. 2, S. 122, Nr. 1123. Ewald Bender, Die Kunst Ferdinand Hodlers, Gesamtdarstellung, Bd. 1, Das Frühwerk bis 1895, Zürich 1923, S. 305. Werner Y. Müller, Landschaftskatalog, in: Die Kunst Ferdinand Hodlers, Gesamtdarstellung, Bd. 2, Reife und Spätwerk 1895–1918, Zürich 1941, Nr. 106. HansMühlestein/Georg Schmidt, Ferdinand Hodler 1853–1918. Sein Leben und sein Werk, Erlenbach-Zürich 1942, S. 175, 206. Jura Brüschweiler, Ferdinand Hodler (Bern 1853-Genf 1918), Chronologische Übersicht, Biographie, Werk, Rezensionen, in: Aus stellungskatalog Ferdinand Hodler, Berlin/Paris/Zürich 1983, S. 63. Peter Killer, Hodler und der Oberaargau, Ein Versuch, die Überlieferung zu präzisieren, in: Ausstellungskatalog, Langenthal 1992, S. 29. Ausstellungen Zürich 1909, Künstlerhaus. III. Serie, Kat. Nr. 11 (dort betitelt «Kegelbahn»). Zürich 1917, Künstlerhaus, Ausstellung Ferdinand Hodler, Kat. Nr. 64 (dort betitelt «Kegelspieler»). Genf 1918, Galerie Moos, Exposition Ferdinand Hodler, Kat. Nr. 18 (dort betitelt «Joueurs de quilles»). Genf 1928, Galerie Moos, Exposition Ferdinand Hodler, Kat. Nr. 11 (dort betitelt «Jeu de quilles»). Zürich 1928, Galerie Neupert, Ausstellung Ferdinand Hodler, Kat. Nr. 6. Winterthur 1932, Kunstverein, Der frühe Hodler, Kat. Nr. 36 (dort betitelt «Kegelspiel»). Basel 1934, Kunsthalle, F. Hodler, Kat. Nr. 22. Genf 1936, Galerie Moos, Ferdinand Hodler. Exposition organisée à l’occasion du XIV e Congrès internatio nal d’histoire de l’art, Kat. Nr. 9. Genf 1938, Galerie Moos, F. Hodler. Exposition commémorative à l’occasion du XX e anniversaire de samort, Kat. Nr. 15. Genf 1950, Musée de l’Athénée, Exposition F. Hodler 1853– 1918, Kat. Nr. 13. Zürich 1950, Galerie Georges Moos in Zürich, Ferdi nand Hodler, Kat. Nr. 5. Thun 1953, Thunerhof, Ausstellung Ferdinand Hodler 1853–1918, Kat. Nr. 23. Genf 1958, Galerie Moos, Exposition commémorative, Kat. Nr. 2. Pfäffikon 1981, Seedamm-Kulturzentrum, Der frühe Hodler, DasWerk 1870–1890, Kat. Nr. 75 (dort betitelt «Kegel bahn bei Langenthal»). Langenthal 1992, KunstvereinOberaargau, Altes Gemeindehaus, Ferdinand Hodler und der Oberaargau, Kat. Nr. 110 (dort betitelt «Kegelbahn in Langenthal»). Zwischen 1870 und 1887 entstanden annähernd hundert Gemälde von Ferdinand Hodler imOberaargau. Der Hauptort Langenthal war die Hei mat seiner Mutter und ihres Bruders, des Schusters Friedrich Neukomm. Letzterer nahm die zwei jüngeren Geschwister Hodlers nach dem Tod der Mutter bei sich auf und gab dem jungen Künstler bei seinen zahlrei chen Aufenthalten ein Gefühl von Heimat. Die dargestellte Kegelbahn dürfte wohl zum Restaurant Rössli an der Herzogstrasse gehört haben, das früher unter dem Namen «Speise wirtschaft Aufhaben» bekannt war.
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